FDP Stadtverband Hanau

Programm

Kulturpolitik

Die Stadt hat die Aufgabe, geeignete Rahmenbedingungen für Kulturschaffende bereitzustellen.

Die Kulturpolitik darf nicht nach parteiideologischen Gesichtspunkten ausgerichtet sein. Die Freiheit der Kunstschaffenden ist ein wesentliches Merkmal kulturpolitischer Arbeit.
Das kulturelle Angebot ist ein wichtiger Standortfaktor für Hanau. Kulturelle Ereignisse sollten aber nicht nur einen Event-Charakter haben, sondern langfristig das kulturelle Angebot der Stadt erhöhen. Die Märchenfestspiele, die Philippsruher Schlosskonzerte und die Wilhelmsbader Sommernächte mit der Neuen Philharmonie Frankfurter sind kulturelle Highlights der Stadt Hanau und müssen als ständige Einrichtungen gepflegt werden.

Die FDP setzt sich dafür ein, dass die Schaffung einer Kulturmeile an der Philippsruher Allee nicht durch Planungsentscheidungen unmöglich gemacht wird, auch wenn eine Realisierung nur schrittweise möglich ist.

Hier sollen neben den bestehenden Kultureinrichtungen, wie Jazzkeller, Olof Palme-Haus und Schloss Philippsruhe weitere Kulturangebote geschaffen werden. Die Orangerie im Schloss Philippsruhe muss öffentlich nutzbar gemacht werden.

Das Gebäude der Pumpstation sollte einer jugendorientierten Verwendung zugeführt werden.
Die FDP unterstützt die Arbeit der Vereine, die Heimat- und Kulturpflege betreiben.
Kulturelle Angebote privater Veranstalter sind durch zur Verfügungstellung geeigneter Veranstaltungsorte, verwaltungstechnische Unterstützung bei notwendigen Genehmigungen und in Einzelfällen auch mittels finanzieller Zuschüsse zu fördern.

Eigene kulturelle Veranstaltungen sind Bereichen vorbehalten, für die sich keine privatwirtschaftlichen Träger oder Vereine finden.
Die FDP Hanau wird auch weiterhin ihre Anstrengungen aufrechterhalten, die Kuranlage Wilhelmsbad zu sanieren und einer zeitgemäßen Nutzung durch die Hanauer Bevölkerung zuzuführen. (Siehe auch "Stadtentwicklung")
Die FDP Hanau befürwortet ein Brüder-Grimm-Kulturzentrum in erster Linie am möglichen Standort Freiheitsplatz (Behördenhaus) oder am Schloßplatz.

Zweckmäßig erscheint eine Kombination als "Haus der Sprache" oder als "Literaturhaus" mit der bislang nur beengt untergebrachten Stadtbibliothek. Diese Zusammenarbeit bietet sich sowohl aus konzeptionellen Gründen als auch wegen des kostengünstigen Einsatzes von Räumen, Personal und Technik an.
Gleichzeitig wird damit ein Nutzungskonzept für ansonsten teilweise leer stehende innerstädtische Immobilien geschaffen.

Demgegenüber lehnt die FDP die Einrichtung eines Brüder-Grimm-Kulturzentrums im Rathaus sowohl aus grundsätzlichen politischen, aber auch aus räumlichen Gründen ab. Das Rathaus ist Symbol parlamentarisch verfasster kommunaler Selbstverwaltung und sollte dies auch bleiben.
Das Rathausfoyer ist für die dort etablierte Kultur wechselnder Ausstellungen unverzichtbar. Selbst unter Einbeziehung des Foyers im Erdgeschoss wäre das Rathaus nach den bisher vorliegenden Studien für ein Brüder-Grimm-Kulturzentrum zu klein.

Da eine Vielzahl anderer Standorte mit teilweise ungenutzten Immobilien zur Verfügung stehen, sieht die FDP Hanau keine Notwendigkeit, die bestehenden Funktionen des Rathauses als politisches und kulturelles Forum aufzugeben.
Für das Orangeriegebäude im Schloßpark Philippsruhe ist ein Nutzungskonzept zu entwickeln.
Der historische Röhrenbrunnen ist wieder zu errichten. Als Standort wäre insbesondere die Hanauer Altstadt und dort etwa der Schlossplatz geeignet.

Die unmittelbare räumliche Nähe zum Amphitheater ermöglicht es, eine gemeinsame Infrastruktur wie Serviceeinrichtungen und Sanitäranlagen zu schaffen.


FDP Stadtverband Hanau

Vorl. Endergebnis für Hanau


Das Programm der FDP Hanau


zum Download als pdf-Datei

FDP Fraktion in der Stadtverordneten-
versammlung Hanau


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